Idee &

Pädagogisches Konzept

Idee

Gleichwürdigkeit & Freiheit

 

Wir glauben: Kinder sind gleichwürdige Menschen.

 

Sie brauchen unser Vertrauen und unsere Zuversicht, um zu reifen, eigene Entscheidungen zu treffen und eigene Erfahrungen zu machen. In freien Räumen können sie wachsen und sich entfalten. So lernen sie, sie selbst zu sein und ihr Lebensglück zu finden.

 

Die Idee des Waldkindergartens entstand Anfang der siebziger Jahre in Dänemark. Unser Waldkindergarten „Waldkinder e.V.“ wurde 1996 gegründet.

 

Die 15-18 Kinder zwischen 3 und 7 Jahren verbringen täglich 6 Stunden draußen im oder am Pinneberger Fahlt . Sie erleben dort u.a. was Natur bedeutet und wie wir sie schützen können.

 

 

Bild links: Unser Pädagogenteam (v.l. Alex, Gerlinde, und Jana)

 

Pädagogisches Konzept

Das Pädagogische Konzept unseres Waldkindergartens wurde  auf Basis der Grundidee von Gleichwürdigkeit und Freiheit der Kinder entwickelt. Du kannst es hier herunterladen:

Stärken des Waldkindergartens

  • Übernahme von Verantwortung für die Natur

  • Schärfung des Naturbewusstseins

  • Sensibilisierung für Vorgänge, die in der Natur und auch bei uns selbst ablaufen

  • Stärkung des körperlichen und seelischen Gleichgewichtes

  • Stärkung der Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele

  • Stärkung des Selbstwertgefühles

  • Förderung der Kreativität und der Konzentrationsfähigkeit

  • Stressabbau

  • Förderung des Wahrnehmungsvermögens

  • Stärkung des Immunsystems

  • Förderung aller Sinne und der gesamten Fein- und Grobmotorik

  • Schulvorbereitung für die "Großen" im letzten Kindergartenjahr

 

 

 

Waldkindergärten bereiten Kinder bestens auf die Schule vor

 

Natur- und Waldkindergärten in Deutschland - eine Alternative zum Regelkindergarten in der vorschulischen Erziehung

Immer mehr Eltern, sind sich dessen bewusst, dass Bildung nicht erst in der Schule beginnt. Werden Kinder im Waldkindergarten gut auf die Schule vorbereitet?

 

Dieser Frage hat sich der Diplompädagoge und Grundschullehrer in seiner Promotion angenommen und laut Peter Häfner werden die Kinder in Waldkindergärten besser auf die Schule vorbereitet, als in so genannten Regelkindergärten. „Nach Überzeugung der Pädagogen konnten sich Waldkinder in der Schule besser an Regeln halten, besser ihren Standpunkt vertreten, waren kreativer und fantasievoller und weniger aggressiv“- lautete ein Teil seiner Zusammenfassung seiner Doktorarbeit, die er an der Uni Heidelberg abgeschlossen hatte. Dr. Peter Häfner bezeichnet die Kinder, die einen Waldkindergarten besucht haben als: “hoffnungsvolle Schülergruppe, mit einer hohen Leistungsfähigkeit“

 

HIER findest Du die komplette Studie als PDF.

Linktipp:

Wie Kinder den Umgang mit Feuer lernen können - WDR Videoclip

Ich möchte ein Boot bauen und es den Bach herunter treiben lassen. Ich frage meinen Papa ob er mir helfen kann. Er bohrt ein Loch in ein Stück Borke und steckt einen Ast hinein. Als wir es in den Bach setzten, treibt es langsam davon. Das finde ich toll!

 

Ralf fängt an neben dem Feuer Essen zu machen. Einige Kinder kommen und naschen von den geschnippelten Äpfeln, Kohlrabi und Zwiebeln. Ich nasche auch. Lecker!

 

Dann ist das Essen fertig. Jeder füllt sich etwas in seine Schalen. Es gibt Reis mit Gemüse. Auch lecker! Als alle gegessen haben spielen wir weiter. Dann ist es soweit, dass wir zurück müssen. Wir singen noch ein Abschiedslied und dann fahren und gehen wir alle zusammen zurück zum Begrüßungsplatz.

 

Ich bin ziemlich müde und möchte, dass mein Papa mich trägt. Leider stellt der sich immer so an. Aber irgendwann nimmt er mich auf den Arm und trägt mich. Ich bin froh als ich wieder in meinem Fahrradanhänger sitze. Und weil der Tag so anstrengend war, schlafe ich prompt ein. Als ich später aufwache bin ich so hungrig, dass ich erst einmal drei(!) große Scheiben Brot mit Sirup esse.

 

Als mich mein Papa fragt wie es mir denn heute im Kindergarten gefallen hat, sage ich: Gut! Und ob ich morgen wieder hin möchte: Ja!

 

Leo, 3 Jahre, Waldkind seit April 2015

Erfahrungsbericht: Leos erster Tag im Waldkindergarten

Heute habe ich wieder lange geschlafen. Ist ja kein Wochenende. Da wache ich sonst gerne auch früher auf.

 

Ich bin gar nicht so aufgeregt. Mein Papa wohl schon. Meine Schwester sagt andauernd: He Leo, heute gehst Du in den Kindergarten. Freust Du Dich? Ich sage dann immer: Jaaa…!

 

Zum Frühstück gibt es ein Honigtost und etwas Milch. Ich helfe Mama beim Packen meines neuen Rucksacks. Scheint alles da zu sein. Dann holt Papa sein Fahrrad mit dem Anhänger. Mama fährt nämlich zur Arbeit und bringt noch meine Schwester zu Oma und Opa. Darum bringt Papa mich heute zum Kindergarten. Ich habe mich schön warm und wetterfest angezogen. Trotzdem friere ich ein wenig vom Fahrtwind. Aber schon bald sind wir da.

 

Ich steige aus dem Anhänger, nehme meinen Rucksack und gehe mit Papa zum großen Tisch unter dem Segel. Es sind schon ein paar Kinder da. Einige sitzen am Tisch, einige Fahren mit ihren Laufrädern und andere spielen auf einer Burg aus Holz. Ich gehe einfach hin und klettere ein wenig drauf rum.

 

Beim Morgenkreis sitzen alle Kinder zusammen und jeder soll seinen Namen sagen. Als ich dran bin sag ich: Leo! Das Lied „Der Hase Augustin“ kenne ich nicht, aber ich mag es. Gerlinde fragt wohin wir denn gleich gehen sollen. Alles sagen: zum Drachenplatz! Leider habe ich kein Laufrad dabei aber das macht nichts; ich gehe einfach zu Fuß.

 

Bald sind wir da. Es ist wirklich wie ein Platz für Drachen. Wie ein verwunschener Garten. Ich schaue zu, wie die Kinder anfangen in den Bäumen zu klettern oder am Bach spielen.

 

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